Astrologie

Wahrhaftige Astrologie:
Vom Schatten ins Licht, von der Bewusstlosigkeit zur Bewusstheit

Viele wissen aus eigener Erfahrung, wie die lange Dunkelheit der Wintermonate auf das Gemüt schlagen kann.

In manchen nordischen Regionen wird es dann monatelang nicht mehr richtig hell und sorgt sogar für einen deutlichen Zuwachs der Selbstmordgefahr.

Ganz offensichtlich gibt es einen Zusammenhang zwischen mit dem Leben besser zurechtkommen im Licht und dem Gegenteil davon, im Dunkeln. Wenn wir schlecht oder kaum sehen können, so haben wir Schwierigkeiten, in unserer Umwelt und im Leben voranzukommen.

Radix

Wer schon einmal in völliger Dunkelheit versucht hat, sich in einem fremden Raum zurecht zu finden, der weiß auch, wie hilflos er sich dabei gefühlt hat und wie oft er angeeckt ist.

Je mehr Licht im Raum ist, umso besser die Orientierung. Oft genügt ja ein Lichtstrahl oder eine winzige Lichtquelle, um den richtigen Weg zu weisen. Wie z.B. von einem Leuchtturm, der den suchenden Seeleuten das Navigieren im unbekannten Gewässern erleichtert und auch verhindert, dass sie an Klippen zerschellen.

Der menschlische Körper mit Chakren und Lage der SternzeichenLicht macht den Blick klar, Dunkelheit eher das Gegenteil. Dagegen gedeihen Nachtschattengewächse gut im Reich der Finsternis, pflanzliche ebenso wie fleischliche.

Trauen wir dem Volksmund, so gibt es auch eine Verbindung zwischen geistiger Klarheit, Intelligenz und Cleverness mit Licht und Dunkelheit:

So nennt man einen wachen, intelligenten Menschen „ein helles Köpfchen“ und über jemand, der nicht so klar im Kopf ist, sagt man: „Der (oder die) ist nicht sehr helle…“

Wenn das Dunkel im Kopf immer mehr zunimmt, kennen wir auch die sprichwörtliche Krankheitsform der geistigen Umnachtung.

Diese ebenso klaren wie einleuchtenden Vergleiche können wir also getrost zugrundelegen, wenn wir uns der Lebenshilfe Astrologie zuwenden. Sie offenbart unsere Licht-UND Schattenseiten, unsere Chancen und Potentiale zu beglückenden Leben im Hier und Jetzt; und sie hilft dabei, mögliche „Fallstricke“ rechtzeitig zu erkennen, bevor sie in den Schatten, unsere dunkle Seite abrutschen.

Alle reden von ganzheitlicher Betrachtung- und die wenigsten tun es. Die klassische Astrologie auf archetypischer Grundlage hat mein eigenes Leben unendlich bereichert. Ein Leitspruch meines Vaters lautet: „Wenn Du nicht in Dir selbst zuhause bist, bist Du nirgendwo zuhause!“

Die Lebenshilfe Astrologie hilft dabei, Herr (oder Herrin) im eigenen (Körper-) Haus zu werden und zu sein. Hierzu drei Geschichten, die Mut machen, sich selbst (ganzheitlich) kennenzulernen und seinen eigenen Weg zu gehen, ganz im Sinne von: „Leben, statt gelebt zu werden!“

Die Sternzeichen und ihre Archetypen/Planeten

Die Polarität unserer Licht- und Schattenanteile

Zwei Wölfe...

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel züngelten.

Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: „Weißt du, wie ich mich manchmal fühle? Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend."

„Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?“ fragte der Junge.

„Der Wolf, den ich füttere.“ antwortete der Alte.

Quelle: unbekannter Verfasser

Die Polarität des Lebens: Innen und Aussen

Rabia

In Indien gibt es eine weise Frau namens Rabia, die eines Tages auf dem Marktplatz gesehen wird, wo sie fieberhaft nach etwas zu suchen scheint. Die Leute bemerken das und fragen sie: „Was hast du denn verloren, können wir dir irgendwie bei der Suche helfen?“

Und sie sagt: „Ich habe meine Nähnadel verloren." Da fragen die Leute: „Sag uns doch ungefähr, wo du sie verloren hast, dann können wir dir helfen“. Und sie antwortet: „Na ja, ich hab sie bei mir zuhause verloren“.

Jetzt sind die Leute natürlich verwirrt und wollen wissen: „Ja, wenn du sie zu Hause verloren hast, warum suchst du sie dann hier auf dem Marktplatz?“ Da erwidert sie: „Ich möchte euch nur einen Spiegel vorhalten:

Ihr alle sucht draußen etwas, was ihr drinnen verloren habt.“

Quelle: Claus Riemann, Der Tiefe Brunnen, München 2003

Die Statue des Michelangelo

Eines Tages wurde Michelangelo von einer reichen Familie beauftragt, eine Statue von außergewöhnlicher Schönheit zu erschaffen.

Er suchte daraufhin nach einem Marmorblock. Nach einer ganzen Weile fand er in einer Seitenstraße einen fast vollkommen von Unkraut überwucherten Marmorstein, der dort vergessen worden war. Diesen Block ließ Michelangelo von seinen Gehilfen in sein Atelier bringen.

Dann begann er damit, die Statue des David aus dem Stein zu hauen. Dafür brauchte er zwei Jahre. Und zwei weitere Jahre dauerte es, bis er die Figur durch Schleifen und Polieren fertig stellte.

Als die Statue feierlich enthüllt wurde, waren viele Menschen gekommen, um die unvergleichliche Schönheit des David zu bewundern. Man fragte Michelangelo, wie es ihm denn möglich gewesen war, eine so wunderschöne Statue zu erschaffen.

Der Bildhauer sprach: „Der David war immer schon da gewesen. Ich musste lediglich den überflüssigen Marmor um ihn herum entfernen“.

Quelle: Das Geheimnis der Smaragdina, Laura & Andrew Sherman, München 2008